Baumarkt für alle. Audit für alle.
Wir haben die gesamte digitale Experience in Deutschland und Polen systematisch auf motorische, visuelle und kognitive Barrieren geprüft. Ein fundierter Status-Quo, der zeigt, dass echte Teilhabe an jedem Touchpoint beginnt.
- Client
- OBI
- Testkriterien
- BITV & WCAG 2.2
- Flows
- 15
Keine Floskeln, keine Buzzwords. Nur das, was wirklich liefert.
-
-17 %
potenzielle Abbruchrate durch Blocker-Entfernung -
+25 %
Reichweiten-Potenzial durch BFSG-Konformität -
+36 %
Usability-Score in den Kern-Flows -
2×
Rechtssicherheit nach WCAG 2.2
Barrierefreiheit ist kein Mehraufwand. Es ist Mehrwert.
Mehr Reichweite = größere Fanbase
15–20 % der Menschen leben mit Einschränkungen. Barrierefreiheit erschließt neue Zielgruppen, die der Wettbewerb oft übersieht.
Bessere Usability = mehr Conversions
Wir eliminieren kognitive und technische Hürden im Checkout. Das Ergebnis sind messbar höhere Abschlussraten bei Ticket-Käufen und Merch.
Clean Code = lange Lebensdauer
Barrierefreier Code ist sauberer Code. Das sorgt für bessere Wartbarkeit, schnellere Ladezeiten und erstklassiges SEO-Ranking im Web.
Klare Bedienung = weniger Support
Ein Interface, das sich von selbst erklärt, generiert keine Rückfragen. Das Service-Team wurde entlastet und Prozess-kosten nachhaltig gesenkt.
Rechtskonform = zukunftssicher
2026 wird Barrierefreiheit deutlich strenger reguliert. Wir machen die FohlenApp konform, bevor regulatorische Vorgaben zum Business-Blocker werden.
Starkes Markenbild = mehr Engagement
Eine barrierefreie App ist ein starkes Statement für Teilhabe. Das stärkt die Identifikation der Fan-Community und steigert den Customer Lifetime Value.
Barrieren abgebaut. Funktionen aufgebaut.
Tastaturbedienung
Eine Steuerung ohne Maus ist essenziell, doch fehlende Fokusindikatoren und "Tastaturfallen" blockierten die Navigation in Modals und Karussells.
- Definition eines kontrastreichen Fokusrahmens (min. 3:1) empfohlen.
- Fokus-Trap-Logik für Modals und Sidebars spezifiziert.
- ESC-Tasten-Funktion zum Schließen von Dialogen als Standard definiert.
Semantik & Alternativtexte
Screenreader benötigen klare Rollen, doch generische Elemente (span/div) und fehlende Labels machten Icon-Buttons für blinde Nutzer unsichtbar.
- Einsatz von aria-label für Textalternativen bei Icon-Buttons empfohlen.
- Nutzung nativer HTML-Elemente (button, a) statt generischer Tags priorisiert.
- Dekorative Grafiken für den Lesefluss ausgeblendet.
Formulare & Eingabemethoden
Suche und Checkout müssen verständlich sein, aber beim Tippen verschwindende Placeholder-Texte führten zu Orientierungsverlust.
- Implementierung dauerhaft sichtbarer Labels (oberhalb/neben Feldern) empfohlen.
- Semantische Gruppierung von Checkboxen festgelegt.
- Verknüpfung von Beschriftungen spezifiziert.
Visuelle Darstellung & Kontraste
Inhalte müssen wahrnehmbar sein, doch unzureichende Kontraste (speziell bei Orangetönen) und Schriftgrafiken verhinderten die individuelle Anpassbarkeit.
- Anpassung der Farbkontraste für alle UI-Elemente und Zustände empfohlen.
- Ersetzung von Schriftgrafiken durch HTML-Text zur Skalierbarkeit.
- Sicherstellung der Kompatibilität mit Hochkontrastmodi.
Bereit für Web, das alle erreicht?
Use Case mit Christian besprechenAccessibility ist kein Add-On. Sondern Teil des Plans.
Barrierefreiheit basiert nicht auf Bauchgefühl – sondern auf klaren Standards.
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WCAG 2.2
Die Web Content Accessibility Guidelines (W3C) sind der internationale Standard für barrierefreie digitale Produkte.
Sie beschreiben, wie Inhalte gestaltet sein müssen, damit sie für alle nutzbar sind – basierend auf vier Prinzipien:
Wahrnehmbarkeit. Bedienbarkeit. Verständlichkeit. Robustheit. -
BITV 2.0
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung regelt in Deutschland, wie digitale Barrierefreiheit konkret umzusetzen ist. Sie überträgt die WCAG-Kriterien in nationales Recht und legt fest, welche Anforderungen öffentliche Stellen erfüllen müssen. Damit wird Barrierefreiheit rechtlich verbindlich und überprüfbar.
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EN 301 549
Die europäische Norm EN 301 549 beschreibt technische Anforderungen an barrierefreie IT-Produkte und digitale Services. Sie bildet die Grundlage für Prüfungen, Beschaffung und Marktüberwachung auf EU-Ebene. So sorgt sie für einheitliche Standards und klare Bewertungs-kriterien in allen Mitgliedsstaaten.